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Österreich
Urlaubsreisen

Längenfeld / Ötztal

– Landschafts- und Wanderreise

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Leib und Seele Gutes tun und einmal nach Herzenslust ausspannen… In Längenfeld im Ötztal fehlt es an nichts, wenn man das Wahre, Echte, Natürliche sucht: Reiche, unbelastete Fauna und Flora, tiefe Wälder, sprudelnde Bäche, satte Wiesen – und zwanzig mächtige Dreitausender der Ötztaler und Stubaier Alpen bilden ein atemberaubendes Szenario. Ist es das glasklare Wasser in unberührter Natur oder sind es die blühenden Almwiesen vor der einzigartigen Alpenkulisse,welche die Magie dieses Tales bewirken? Oder sind es die unzähligen Freizeitmöglichkeiten, vom weitläufigen Tal bis hoch zum ewigen Eis? Nur wenige Regionen bieten ihren Gästen das Bergsommererlebnis in solch einer Fülle.

1. Tag: Anreise

Heute fahren wir in das wildromantische Ötztal in unseren Urlaubsort Längenfeld. Am Spätnachmittag Zimmerbezug, gemeinsames Abendessen im Hotel.

2. Tag: Längenfeld - Stuibenfall

Wanderer und Nichtwanderer: Am Vormittag werden wir einen geführten Kulturspaziergang durch Längenfeld unternehmen, hier erhalten Sie viele interessante Einblicke in die Ortsgeschichte, Kultur und Architektur. Am Mittag starten wir dann zu einem Ausflug zum Stuibenfall.
Nichtwanderer: Fahrt in das 15 Kilometer entfernte Bergdorf Niederthai, auf 1550 m mittein in den Stubaier Alpen gelegen. Nach einer kleinen Rundfahrt Besichtigung des unterhalb von Niederthal gelegenen höchsten und schönsten Wasserfalls von Tirol, dem Stuibenfall (150 m Fallhöhe) – der Bus hält bei einer großen Aussichtsplattform mit wunderbarem Panoramablick. Beim Besuch des Ötzi-Dorfes tauchen Sie ein ine eine Welt aus vergangenen Tagen und erleben eine Zeitreise zu den Menschen der Jungsteinzeit. Der Fund des „Ötzi“ im Jahr 1991 und die damit verbundenen wissenschaftlichen Forschungen ermöglichen die authentische Darstellung des Alltagslebens einer alpinen Ansiedelung in der Jungsteinzeit. Direkt neben dem Ötzi-Dorf befindet sich der neue Ötztaler Greifvogelpark. Das ca. 5.000 m² große Areal beheimatet rund 15 verschiedene Greifvogelarten. Bei einer ca. 45 Minuten andauernden Flugvorführung zeigen die Vögel ihre Flugkünste. Jeweils 20 Minuten vor und nach der Flugvorführung können sie die Vögel besichtigen.
Wanderer: Gemeinsame Fahrt mit dem Bus nach Umhausen. Mit 159 m Fallhöhe ist der
Stuibenfall der größte Wasserfall Tirols - meterhoch ragen die Wasserfahnen in den Himmel. Die Wanderung zum Stuibenfall beginnt in Umhausen. Vorbei beim Ötzidorf und auf gutem Wanderweg durch schattigen Wald entlang des Horlachbaches aufwärts. Nach etwa 35 - 40 Gehminuten kommt der Wasserfall in Sicht. Von hier kann man das grandiose Naturschauspiel bereits in vollen Zügen genießen. Eine neue Wege- und Stufenkonstruktion macht den Stuibenfall hautnah erleb- und begehbar. Vom Zustieg führt eine 80 Meter lange Hängebrücke zur Stufenkonstruktion, die mit über 700 Stufen und zahlreichen Aussichtsplattformen versehen ist, vorbei an den tosenden Wassermassen hinauf zum oberen Ausstieg. Zuletzt noch über den Zufluss des Wasserfalls und noch wenige Meter abwärts zu einer Aussichtsplattform bei der man einen einzigartigen Tiefblick hat, sowie die Klettersteiggeher bei der Seilbrücke hautnah beobachten kann. Nach der Begehung kann man noch zum Gasthof Stuibenfall weiterwandern und so auch noch gemütlich einkehren. Eine einzigartige Alpenflora verleiht dem Stuibenfall ein würdiges Ambiente und an sonnigen Tagen setzt oft ein großer Regenbogen einen bunten Höhepunkt, den kein Besucher so schnell vergisst.
Gehzeit ca. 3 Stunden, 400 Höhenmeter, 8 Kilometer

3. Tag: Ötztaler Gletscherrundfahrt

Nichtwanderer: Nachdem Frühstück starten wir. Sie lernen alle hinteren Talstufen des Ötztal kennen und erreichen mit 2.800 m am Rettenbach- und Tiefenbachgletscher den höchsten, mit dem Bus befahrbaren Punkt in den Alpen. Für alle, die noch höher hinaus möchten, besteht die Möglichkeit vom Gletscherparkplatz mit der Schwarzen Schneidbahn bis auf 3.250 m hinauf zu fahren. Obergurgl 1.930 m), das höchste Kirchdorf des Landes, und Vent (1.900 m) das bekannte Bergsteigerdorf am Fuße der Wildspitze, zählen ebenfalls zu den vielen Höhepunkten dieser Fahrt. In Vent ist eine Rast auf den Rofenhöfen möglich. Die Rofenhöfe (2.009 m) sind die höchstgelegenen, ganzjährig bewirtschafteten Bauernhöfe Europas und per Bus erreichbar. Letzte Station des Ausflugs ist die Mautstelle am Timmelsjoch (2.171 m), welche wir über eine Panoramastraße erreichen – vorbei an satten Almwiesen und sturmerprobten Zirbenbäumen bis hinauf in eine karge Hochgebirgslandschaft mit Schneefeldern sogar im Hochsommer.
Wanderer: Venter Panoramahöhenweg (Tiefenbachgletscher – Vent)
Gemeinsame Fahrt mit Ihrem Bus bis zum Tiefenbachgletscher. Als „höchster und schönster hochalpiner Höhenwanderweg“ wird der Venter Panorama-Höhenweg gern bezeichnet. Ob ihm diese Krone gebührt? Ein heißer Kandidat ist der Wanderweg bei Vent in jedem Fall, denn die Kombination von lockerem Wandern und spektakulären Gletscherblicken ist einfach traumhaft. Fast zwei Meter breit und promenadenartig ist der Anfang des Weges. Es geht erst bergan, dann zick-zack hinunter ins Seiterkar. Ab hier ist der Weg nur noch handtuchbreit. Ein kurzer Aufstieg über Blockwerk, sauber verlegte Platten und liebevoll angelegte Steintreppchen treibt uns noch einmal den Schweiß aus den Poren. Auf einer blumenbesetzten Grasterrasse geht es um den Ostgrat des 3.309 Meter hohen Mutkogels herum. Dabei bietet sich ein fast senkrechter Tiefblick auf Heiligenkreuz und Winterstall tief drunten im Venter Tal - stellenweise ist die Route an der Bergseite mit Drahtseilen gesichert. Weiter geht es über die Bergarena des Mutbodens, der alles anbietet, was zum Klischee der Alpenromantik gehört: weidende Schafe, Wasserfälle, rostbraune Felsblöcke und hoch darüber der Weiße Kogel (3.407 m). Schließlich gelangt man in 2.600 m Höhe zur Tafel, die die Halbzeit des Weges markiert. Vent kommt in Sicht, die Eisriesen des Hauptkammes, Similaun, Hintere Schwärze und wie sie alle heißen, überragen das Gipfelgewimmel. Der steile Abstieg zum Felderjöchl führt über weiche Grasböden und geht noch einmal ordentlich in die Knie.
Gehzeit ca. 5 Stunden, 900 Höhenmeter, 11 Kilometer

4. Tag: Silvretta-Rundfahrt

Nachdem Frückstücksbuffet starten die Nichtwanderer zu einer Silvretta-Rundfahrt. Die Fahrt führt durch das Ötztal in Richtung Westen bis Landeck, anschließend durch das Paznauntal und die weltberühmten Skizentren Ischgl und Galtür bis auf die Bielerhöhe (2.032 m) mit dem Silvretta-Stausee. Von hier aus genießen Sie einen herrlichen Rundblick auf zahlreiche Gletscher und Gipfel der Silvrettagruppe, wie Piz Buin und Silvrettahorn. Von der Bielerhöhe geht die Fahrt in 32 Kehren hinunter ins Vorarlberger Montafon und durch Schruns bis nach Bludenz. Rückfahrt über den Arlbergpass und die bekannten Skiorte St. Christoph und St. Anton am Arlberg zurück nach Längenfeld.
Wanderer: Hochgebirgswanderung Gries - Amberger Hütte
Der Wanderbus bringt uns nach Gries (1.569 m), einem kleinen Bergsteigerdorf oberhalb von Längenfeld. Von hier folgen wir einem bequemen Forstweg zur Vorderen Sulztalalm (1.898 m). Die Alm liegt in einer kleinen beschaulichen Talweite an der Waldgrenze. Von dort geht es für alle, die noch weiter hinauf möchten, zur Amberger Hütte (2.136 m). Knapp unterhalb der Hütte liegt der kleine Schwefelsee, der lauwarmes Wasser (18°C) aufweist. Herrlicher Ausblick auf die grandiose Gletscherwelt mit ihren Gletscherwasserfällen. Hier kann man die Ruhe und die Natur noch so richtig genießen. Auf dieser Wanderung durch bezauberndes Almgebiet, in unmittelbarer Nähe eines Wildwassers, erhalten die Wanderer einen wundervollen Eindruck vom Hochgebirge.
Gehzeit ca. 3 – 5 Stunden, 560 Höhenmeter, 5 - 12 Kilometer.

5. Tag: Olympiaregion Axams – Kutschenfahrt

Nichtwanderer: Über die Kühtai-Panoramastraße geht es nach Axams, wo Rosi Mittermaier ihre großen Olympiaerfolge errungen hat. Nach einer einstündigen Postkutschenfahrt durch herrliche Wäldern und Wiesen kehren wir in der Rossalm ein. Hier werden Sie mit einem kräftigen Obstler begrüßt. Bei original Tiroler Hausmusik wird die Atmosphäre richtig heimelig.
Wanderer: Höhenwanderung der Superlative in Hochötz – Wetterkreuz – Knappenweg
Gemeinsame Fahrt mit Ihrem Bus nach Ötz. Von Ötz aus nehmen wir die Acherkogelbahn (Berg- und Talfahrt ca. € 19,-- pro Person) nach Hochötz (2.020 m hoch gelegen). Von dort führt der Weg über die Bielefelder Hütte bis auf das 2591 m hohe Wetterkreuz. Anschließend geht es in das Wörgetal, wo wir bei einem nachgebauten, mittelalterlichen Bergwerk Rast machen. Weiter geht es zur Balbachalm und dann zur Bergstation der Acherkogelbahn, wo der Rundgang endet.
Gehzeit ca. 6 Stunden, 800 Höhenmeter, 15 Kilometer

6. Tag: Kühtai – Seefelder Plateau-Mieminger Plateau

Nichtwanderer: Am Morgen starten wir nach Ötz und durch das Nedertal nach Kühtai (2000 m,
 bekannter Wintersportort, Nach einem kurzen Stopp geht es über die Panoramastraße in das Sellraintal und über den Zirler Berg in den Olympia- und Kurort Seefeld (1.200 m). Weiterfahrt von Seefeld über Mösern und Telfs auf das Mieminger Plateau. Möglichkeit zur Besichtigung des Bergdoktor- Hauses (Weitum bekannt aus der Fernsehserie „Der Bergdoktor“). Auf dem Mieminger Plateau wurden auch einige Filme der Serie „Tatort“ gedreht.
Wanderer: Almwanderung zu den oberhalb von Längenfeld gelegenen Weilern Burgstein und Brand
Die beiden Weiler, 200 Höhenmeter oberhalb von Längenfeld, stechen bereits bei der Fahrt ins Ötztal ins Auge. Diese beiden „exklusiven Platzln“ lassen sich in einer überaus angenehmen und ruhigen Runde erwandern. Lagebedingt erfreuen die Wanderer herrliche Ausblicke auf den Längenfelder Talboden. Nach knapp 50 Minuten Gehzeit erreichen wir die Jausenstation Brandalm (1.385 m) – herrlich inmitten einer Wiese am Hochplateau gelegen. Auf fast gleichbleibender Höhe geht es nun mit etwas Auf- und Ab und über eine spektakuläre Hängebrücke taleinwärts nach Burgstein (1.420 m). Auch hier warten wunderbare „Talblicke“. Im Anschluss an den Ausblick, Einkehr und Rast geht es über den ehemaligen Zufahrtsweg nach Burgstein wieder talwärts. Auf dem Rückweg queren wir noch das Talbecken und wandern über Runhof, wo wir beim Fischteich eine kleine Pause einlegen, wieder zurück nach Längenfeld. Nach rund 5 – 6 Stunden schließt sich die Runde über Brand und Burgstein wieder in Längenfeld.
Gehzeit ca. 4 Stunden, 340 Höhenmeter, 5,5 Kilometer

7. Tag: Der große Ahornboden im Karwendel

Nichtwanderer: Der große Ahornboden im Engtal wird wegen seiner Schönheit auch gerne als der „Herrgottswinkel Tirols“ bezeichnet. In einem parkähnlichen Gelände von über 240 Hektar wachsen 2400 Bergahorne, der größte Bestand der Alpen. Der großartige ebene Talkessel wird von mächtingen Kalkwänden umschlossen. Längenfeld – Innsbruck – Achensee – Vorderriß – Hinterriß – Eng und zurück nach Längenfeld.
Wanderer: Längenfeld – Breitlehnalm - Längenfeld
Wir wandern (oder fahren alternativ mit dem Bus) zunächst in das vier Kilometer entfernte Huben. Von dort führt ein breiter Forstweg auf die 1900m hoch gelegene Breitlehnalm, die wie ein Schwalbennest über dem Tal liegt. Die moderate Steigung zieht sich über rund 700 Höhenmeter zunächst bis zur unbewirtschafteten Polltalalm. Ab hier kann man bereits das Panorama genießen, denn die restlichen 1,2 Kilometer zur Breitlehnalm verlaufen ohne nennenswerte Steigung. Die Orte Huben und Längenfeld muten von hier oben wie eine Spielzeuglandschaft an. Mit dem Felderkogel ragt hinter der Hütte ein stattlicher Dreitausender in die Höhe. Durch den unvergesslichen Ausblick auf das gesamte Längenfelder Talbecken ist die Breitlehnalm ein Highlight unter den Wanderhütten im Tal. Retour geht es über den schmaleren Panoramaweg nach Huben. (Wanderzeit total: 4 Stunden)
Gehzeit ca. 5 Stunden, 700 Höhenmeter, 15 Kilometer

8. Tag: Heimreise

Gut gestärkt nach dem Frühstück treten wir die Heimreise an. Mit vielen Eindrücken aus der Bergwelt werden wir heimkehren.

Hotelinformation

In unserem geschichtsträchtigen Hotel (erbaut 1590) und den drei Nebenhäusern werden moderner Komfort, Ambiente und Service, kulinarische Erlebnisse und gediegene Wohnqualität unter einem Dach vereint. Von den Besitzern sehr persönlich und als Familienbetrieb geführt. 50 liebevoll ausgestattete Zimmer und Familien-Appartements mit Bad oder Dusche und WC, Haarfön, Zimmersafe, Sat-TV, kostenlosem Internetzugang über W-Lan, Direktwahltelefon, großteils mit Balkon Hotellift, Urgemütliche Tiroler Stuben, schöner Speisesaal, bekanntes à-la-carte-Restaurant und Café, TV- und Videoraum, Lese-Ecke… Vitalbereich mit Sauna, Dampfbad und Solarium, Großer Busparkplatz direkt beim Haus, Wander-und Radwege führen am Hotel vorbei, die Aqua Dome Tirol Therme Längenfeld ist ca. 5 Gehminuten entfernt.

Hinweis

Mindestteilnehmerzahl 20 Personen
Diese Reise unterliegt der Stornostaffel „B“
Buchungen, die bis 30. Juni 2019 vorliegen, werden in dem Haupthaus untergebracht. Spätere Buchungen dann ggf. nach Verfügbarkeit der Zimmer im Haupthaus oder in den Nebenhäusern.

Leistungen
Termine & Preise
15.09.2019 - 22.09.2019
DZ€ 790,00
EZ-Zuschlag€ 110,00
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